Menschen mit Halbseitenlähmung, z. B. hervorgerufen durch einen Schlaganfall, Apalliker oder Komapatienten können oft nicht mehr mit ihrem Umfeld kommunizieren. Durch die basale Stimulation können wir bei dem Patienten Körper- und Bewegungserfahrungen anregen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, dass eine Eigenwahrnehmung des Betroffenen mit seiner Umwelt wieder stattfinden kann. Dies ist die Grundvoraussetzung für die Kommunikation des Patienten überhaupt. Anschließend erarbeiten wir mit dem Patient zusammen ganz persönlich auf Ihn zugeschnittene non-verbale Mitteilungsformen. Das Ziel ist, dass der Patient wieder Kontakt mit der Umwelt aufnehmen kann.
Sowohl eine passive als auch eine aktive Teilnahme am Leben, und sei sie noch so begrenzt, hebt nicht nur die Lebensqualität des Patienten. Sie kann den Lebenswillen steigern. Hierbei ist ganz besonders zu bemerken, dass Menschen in einem solchen Zustand, wenn Sie ihre Lebenssituation in vollem Umfang erfassen, oftmals den Lebenswillen verlieren. Fällt die Lebensqualität, so fällt auch die „Lust“ auf diese „Form des Lebens“, und der Patient wird zunehmend apathischer. Alleine durch die Herstellung des Kommunizierens, kann eine Teilnahme, eine aktive, wenn auch sehr eingeschränkt aktive Teilnahme am Leben, die Lebenslust des Patienten um ein vielfaches erhöhen. Zudem kann die Motivation der Angehörigen durch den Prozess des Miteinbeziehens verbessert werden, da Kommunikation gleich Kontakt und Austausch ist. ihrer
Wir, das Therapiehauses Glindemann, nehmen uns die Zeit, diesen Menschen in seiner schwierigen Situation Schritt für Schritt wieder in diese Welt der Wahrnehmung und Kommunikation zu begleiten. Wir bringen die nötige Geduld und das Einfühlungsvermögen auf, auch noch so kleine Schritte zu machen. Wir stehen Ihnen rat- und tatkräftig zur Seite und freuen uns mit Ihnen über jeden noch so kleinen Erfolg.