In der Psychiatrie wird die Ergotherapie zur Verbesserung von Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Flexibilität und Kreativität herangezogen. Körperwahrnehmung und Verarbeitung der Wahrnehmungen werden gefördert, der Realitätsbezug durch Fremd- und Eigenwahrnehmung hergestellt, sozio-emotionale Kompetenz und Interaktionsfähigkeit sowie kognitive Funktionen werden erlernt. Anwendung finden ergotherapeutische Maßnahmen bei psychotischen, neurotischen und psychosomatischen Störungen. In diese Themenkreise fallen Erkrankungen wie Schizophrenie, Depression, hirnorganisches Psychosyndrom, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen sowie affektive Störungen und im weiteren auch bei Patienten mit Suchtpotential.
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